A - B - C

Blindboden

Ein Blindboden ist ein Unterboden, welcher zumeist aus ungehobelten Bretter besteht. Dieser Holzboden wird auf Balkenlage oder Lagerhölzern montiert und dient der Aufnahme eines Deckbelages. Der Abstand zwischen den Brettern (trocken) liegt bei ca. 10 mm.

D - E - F

Fertigparkett

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Fertigvinyl

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

Furnierboden

Als Furnierboden werden Fußbodenbeläge bezeichnet, die in der Regel aus drei Schichten aufgebaut sind:

Ein Echtholz-Deckfurnier mit einer Versiegelung oder einer Beschichtung, einer Trägerlage, meistens aus HDF und einem Gegenzug aus Furnier oder Kraftpapier.

Die Furnierlage ist im Allgemeinen dünner als 2,5 mm (ca. 0,6-2,5 mm), wodurch sich Furnierböden von Parkett, bei dem dickere Nutzschichten vorhanden sind, abgegrenzt. Die Gesamtdicken der Furnier-Fußbodenelemente liegen üblicherweise im Bereich von 8-10 mm.

Aktuelle Furnierböden sind mit Nut und Feder oder Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und werden schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.

Neben der DIN-konformen Bezeichnung „Furnierter Fußbodenbelag“ sind auch die Bezeichnungen „Furnierboden“ und „Furnierparkett“ gebräuchlich.

Furnierböden schließen die Lücke zwischen Laminat und Parkettböden. Er ist i.d.R. preisgünstiger als Parkett, verfügt aber – im Gegensatz zum Laminat – über eine natürliche Echtholzoberfläche, sodass der verlegte Boden von einer Parkettfläche optisch kaum zu unterscheiden ist.

Im Unterschied zum Parkett ist beim Furnierboden die Nutzschicht erheblich dünner, sodass selbst exclusive Holzoberflächen ressourcendschonend und zu moderaten Preisen angeboten werden können.

Durch die relativ dünne Nutzschicht sind Furnierböden nicht für die Aufarbeitung vorgesehen – das höchstens einmalige Abschleifen ist nur bei sehr wenigen Anbietern, die ihre Elemente mit Nutzschichte nahe an 2,5 mm ausrüsten, überhaupt möglich.

Mit einer entsprechenden Versiegelung versehen, sind Oberflächen von Furnierböden ausgesprochen widerstandsfähig: Die geringe Deckschicht, auf der hoch verdichteten Trägerschicht, schafft einen besonders formstabilen Verbund, der sich beim Aufprall eines Gegenstandes deutlich weniger verformt, als herkömmliche Echtholz-Böden.

Böden mit integrierter Trittschalldämmung verbessern die Klang- und Raumschalleigenschaften und machen den Verzicht auf entsprechende Unterlagen möglich.

Furnierte Oberflächen können, auch in Teilbereichen, mit entsprechender Reparatur-Sets ausgebesset werden.

Wenn vom Hersteller nicht ausdrücklich hierfür freigegeben, sind Furnierböden nicht für den Einsatz in Feuchträumen und spritzwassergefährdeten Bereichen vorgesehen.

G - H - I

Hobeldiele

Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Gehobelte Dielen
Stärke 15-50 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Holzpflaster

Art Massivparkett
Verlegung wird so verlegt, dass Hirnholzseite als Lauffläche genutzt wird
Massivparkett wird schubfest mit Untergrund verbunden (schrauben, kleben, etc.)
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Renovierung bis zu 10 mal abschleifbar
Fußbodenheizung kaum empfehlenswert

J - K - L - Kork, Kurzdiele, Laminat, Linoleum...

Kork

Kork ist die Rinde der Korkeiche, die vor allem im warmen Mittelmeerraum wächst. Die Rinde wir traditionell von Hand geschält und wächst immer wieder nach, wobei die Schälung dem Baum nicht schadet und die Rinde im Laufe der Zeit immer hochwertiger wird.

Die besonderen Eigenschaften von Kork rühren von den mehr als 40 Millionen winziger Zellen pro Kubikzentimeter, die mit einem luftähnlichen Gemisch gefüllt sind. Sie sorgen für den feinen Aufbau (i.d.R. mindestens bestehend aus Korküberfläche; Trägerplatte und Gegenzug) mit einem ringsum verlaufenden mechanischen Verriegelungssystem für die schwimmende Verlegung.

Korkböden bestehen aus Naturkork und einem Bindemittel.  Die Produkte werden sowohl ohne Oberflächenbehandlung als auch mit öl-, wachs-, transparent versiegelter, eingefärbter oder eingefärbt versiegelter Oberfläche angeboten.

Die Entscheidung für Kork ist in der Regel die ganz bewusste Entscheidung für Ökologie, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit. Korkböden verfügen über eine warm und weich Haptik, sind leicht zu pflegen und können, bei entsprechender Pflege, über viele Jahre hinweg ihr attraktives Aussehen bewahren.

Kurzdiele

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Laminat

Eine enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.

Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden (HPL, CPL) - High-Pressure Laminate
Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden diverser sogenannte Hockdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.

Direkt beschichtete Laminatböden (DPL, CML) - Direct Pressure Laminate
ermöglichen eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt. 

Direkt bedruckte Laminatböden (PDL) - Printed direct laminate
Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lacksystemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.

Linoleum

Linoleumbodenbeläge gehören zu den elastischen Bodenbelägen. Sie haben ihren Namen vom Leinöl (linum oleum) und bestehen in der Regel aus einem grobmaschigen Jutegewebe, auf das einseitig die Linoleumdeckmasse aufgewalzt wird. Bodenbeläge aus Linoleum werden in Europa seit über 100 Jahren ursprünglich als Rollen- oder Bahnenware, hergestellt.

Linoleum besteht vorwiegend aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen und ist vollständig recycelbar, wodurch es im Zuge wachsenden Umweltbewusstseins wieder zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Eine Renaissance erlebt Linoleum seit einiger Zeit in Form von Linoleum-Fertigboden. Er besteht aus Fertigelementen, die – ähnlich wie Fertigparkett – dreischichtig aufgebaut sind. Die Einzelschichten bestehen aus einer Nutzschicht aus 2-4 mm Linoleum, einem 6 bis 7 mm starken Träger – in der Regel eine HDF-Platte – und einem Gegenzug aus Kraftpapier oder Kork.

Der gesamte Aufbau ist ca. 10 mm dick. Die Paneele sind rundum mit Nut und Feder versehen oder mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgerüstet und  wird schwimmend, mit oder ohne verklebter Fuge, verlegt.

Linoleum zählt zu den sehr haltbaren, widerstandsfähigen Bodenbelägen. Je dicker die Nutzschicht gewählt wird, umso größeren Belastungen kann er trotzen. Fertiglinoleum ist für den Einsatz im Wohn- und Objektbereich geeignet. Aufgrund seiner bakteriostatischen Eigenschaften (es hemmt also das Bakterienwachstum) findet man es häufig in Gebäuden mit erhöhten Hygieneanforderungen.

Die Nachhaltigkeit, die ökologischen Vorteile sowie die guten Umwelt- und Gesundheitseigenschaften werden durch mehrere anerkannte Gütesiegel unterstrichen.

Linoleum kann im Auslierungszustand einen eigenen, materialtypischen Geruch innehaben, der sich aber, bei ausreichender Belüftung, in kurzer Zeit abbaut. Je nach Dauer und Intensität des Lichteinfalls können Linoleumoberflächen zu leichten Farbabweichungen neigen. Abhängig vom Farbton des Materials und der Dauer/Intensität des Lichteinfalls ist dieser Vorgang („Abbau des Reifeschleiers“) i.d.R. spätestens nach einigen Wochen abgeschlossen (hierzu bitte die Hinweise der Hersteller beachten).

M - N - O

Massiv-Kurzdiele

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

Massivholzdielen / Massivholzböden

Die Qualität der Sortierung sollte möglichst nach Norm und mit den Sortiersymbolen „Kreis“, „Dreieck“ und „Quadrat“ erfolgen.

Freie Klassen bzw. Sortierungen sollten schriftlich vereinbart werden. 

Beispiele für freie Klasse/Werkssortierung:

Select
Im Prinzip astfrei, natürliche Unterschiede in Farbe und Maserung sowie Punktäste sind jedoch erlaubt. Bei einigen Holzarten wie Eiche, Kirsche und Walnuss ist auch geringfügig gesunder Splint im Randbereich erlaubt.

Natur
Natürliche Holzmerkmale wie festverwachsene Äste, gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbkern, Splint und sonstige holzarttypischen Merkmale sind erlaubt.

Rustikal
Offene Äste, Oberflächenrisse , gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbabweichungen, Splint uns sonstige holzarttypische Merkmale sind erlaubt.

Massivvinyl (Vinyl/Fertigvinyl)

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

P - Q - R

Parkett - Parkettboden

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Riemen-Parkett

Art Massivparkett
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Massivparkett wird schubfest mit Untergrund verbunden (schrauben, kleben, etc.)
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Aus Vollholz, Die Verbindung der Stäbe erfolgt durch angehobelte Federn
Stärke 14-23 mm
Längen 350 - 1500 mm
Breiten 45 - 100m
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung nicht empfehlenswert

S - T - U - Schiffsboden...

Schiffsboden

Name Massiv-Kurzdiele, Schiffsboden, Dielenboden
Art Dielen
Verlegung Mit Nut und Feder - vollflächige Verklebung auf ebenen Untergrund oder zum schrauben bzw. befestigen auf Unterkonstruktionen
Lebensdauer ca. 50 bis 100 Jahre
Herstellung Endbehandelte oder rohe Massivdielen
Stärke 15-33 mm
Längen bis 15 Meter
Renovierung ca. 5-8 mal abschleifbar
Fußbodenheizung bedingt empfehlenswert

V - W

Vinyl (Massivvinyl/Fertigvinyl)

Vinylelemente für die schwimmende Verlegung zählen zu den elastischen Bodenbelägen. Sie werden als massive Vinylplanken mit einer ca. 4-6 mm dicken Vinylschicht oder als Vinyl-Sheets auf einem Holzwerkstoffträger, in der Regel aus HDF und mit einem Gegenzug, meist in einer Gesamtdicke von ca. 10 mm, angeboten. Beide Varianten sind mit Schnellverbindersystemen (Klickverbindung) ausgestattet und können auf geeigneten Untergründen ohne Verklebung verlegt werden.

Bei massiven Elementen ohne Trägerlage spricht man von „Massivvinyl“. 

Elemente auf Trägerlagen werden als „Fertigvinyl“ bezeichnet.

Allgemein sind für Bodenbeläge mit Vinyl-Oberfläche (sowohl Vinyl-Elemente wie auch Rollenware) ebenfalls die Begriffe Vinyl-, PVC- oder Designbodenbeläge gebräuchlich. Vinyl-Planken und –Fliesen werden auch unter der Bezeichnung Vinyl-Parkett sowie LVT (Luxury Vinyl Tiles) geführt.

X - Y - Z

Ziehklinge

Als Ziehklinge bezeichnet man ein Werkzeug, dass zum Glätten bzw. Reinigen von Holz- und Lackoberflächen genutzt wird. Es besteht aus einen Stück dünnen Federstahls und einen Haltegriff.

Zweischicht-Parkett / Zweischichtaufbau

Zweischicht-Parkett ist ein Fertig-Parkett bzw. Einstab-Pakett und besteht aus zwei Schichten. Parkettholz bildet dabei die Nutzschicht, darunter wird ein mehrschichtiges Funiersperrholz angepresst (zur Stabilisierung). Aufgrund der geringen Aufbauhöhe eignet sich dieser Boden perfekt für Fußbodenheizungen.

Welchen Boden sollte ich verlegen?

Oft stellt sich die Frage nach dem richtigen Boden. Auf Parkett-kempten.de zeigen wir die gängigsten Böden auf. Wählen Sie Ihren Boden und verlegen Sie den richtigen Boden für Ihre Ideen!

Parkett - Parkettboden

Die wichtigsten Parkettarten sind genormt. Darüber hinaus werden von einzelnen Herstellern nicht genormte Parkettelemente angeboten, die aber aufgrund ihres Aufbaus eindeutig dem Parkett zuzuordnen sind. Hierzu zählen Hochkantlamellenparkett (Mehrzweckparkett, auch „Industrieparkett“), das so genannte 10-mm-Massivparkett (Lamparkett) sowie dessen Abkömmlinge mit Dicken zwischen 7 und 15 mm.

Die einzelnen Parkettarten bestehen aus unterschiedlichen dimensionierten Einzelelementen, die das Oberflächenbild des Parkettbodens mitbestimmen. Beim Hochkantlamellenparkett werden z.B. 8 mm breite und maximal 165 mm lange Holzlamellen aneinander gereiht. Sie ergeben einen anderen optischen Eindruck als Einstab- Parkettdielen von 180 mm Breite und 2,20 m Länge. Zwischen diesen Extremgrößen liegen die Verlegeeinheiten von Mosaikparkett, das klassische Stabparkett, und nicht zuletzt die Vielzahl der Mehrschichtparkett-Elemente mit einer Oberfläche aus 1, 2 oder 3 Stäben pro Element.

Neben der Holzart und der Art des Parketts sind der technische Aufbau der Deckschicht und die Sortierung maßgeblich für die optische Wirkung des Parkettbodens.

Qualitativ hochwertiges Parkett ist in unterschiedlichen optischen Ausprägungen erhältlich. Innerhalb einer Holzart prägen besonders die Farbunterschiede Maserungen und Asteinschlüsse das Erscheinungsbild. Die Sortierungsregeln sind für die meisten Parkettherstellungen verwendeten Holzarten ausführlich in den gültigen europäischen Normen beschrieben. Darin stehen zu jedem Symbol entsprechende Tabellen mit den jeweils zulässigen Merkmalen. Für die Qualität der Oberfläche von Parkett gelten einheitliche Symbole:

Kreis, Dreieck und Quadrat. Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung (entspricht etwa der früheren Sortierung „natur“). Das Dreieck entspricht in etwa der früheren Sortierung „gestreift“ und das Quadrat in etwa „rustikal“. Die Tabelle zeigt im Vergleich ein vereinfachtes Beispiel für frühere übliche Sortierbezeichnungen. In der Praxis werden herstellerseitig weitere/andere Differenzierungen angeboten. Eine genaue Übersicht darüber geben die Sortierbücher der verschiedenen Parketthersteller.

Massivholzdielen / Massivholzböden

Die Qualität der Sortierung sollte möglichst nach Norm und mit den Sortiersymbolen „Kreis“, „Dreieck“ und „Quadrat“ erfolgen.

Freie Klassen bzw. Sortierungen sollten schriftlich vereinbart werden. 

Beispiele für freie Klasse/Werkssortierung:

Select
Im Prinzip astfrei, natürliche Unterschiede in Farbe und Maserung sowie Punktäste sind jedoch erlaubt. Bei einigen Holzarten wie Eiche, Kirsche und Walnuss ist auch geringfügig gesunder Splint im Randbereich erlaubt.

Natur
Natürliche Holzmerkmale wie festverwachsene Äste, gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbkern, Splint und sonstige holzarttypischen Merkmale sind erlaubt.

Rustikal
Offene Äste, Oberflächenrisse , gespachtelte Ast- und Oberflächenrisse, Farbabweichungen, Splint uns sonstige holzarttypische Merkmale sind erlaubt.

Laminat

Eine enorme Marktentwicklung von Laminatböden wurde auch durch eine kontinuirliche Weiterentwicklung des Produktionsprozesses und der Produkteigenschaften von Laminat ermöglicht. Im Rahmen der oben genannten Definition gibt es verschiedene Produktvarianten, die auch den chronologischen Entwicklungsprozess von Laminatböden dokumentieren.

Hochdruck-Schichtpressstoff-Böden (HPL, CPL) - High-Pressure Laminate
Bei der ersten Generation von Laminatböden handelt es sich um ein Produkt, bei dem zunächst Dekorpapier und Overlay mit speziellen Kraftpapieren verpresst werden. Erst in einem zweiten Schritt werden diverser sogenannte Hockdruck-Schichtpressstoff und der Gegenzug auf die Trägerplatte verleimt. Aufgrund der zusätzlichen Kraftpapiere im Schichtpressstoff ist der Boden besonders stark belastbar.

Direkt beschichtete Laminatböden (DPL, CML) - Direct Pressure Laminate
ermöglichen eine deutlich höhere Ausstoßmenge durch Einsparung eines Arbeitsgangs. Dabei wird die Dekorschicht (Dekorpapier und Overlay) und der Gegenzug direkt mit der Trägerplatte in einem Arbeitsgang verpresst. Direkt beschichtete Laminatböden dominieren derzeit den Markt. 

Direkt bedruckte Laminatböden (PDL) - Printed direct laminate
Bei der dritten Generation von Laminatböden wird das Dekor direkt auf die Trägerplatte gedruckt. Der Produktionsprozess wird damit vereinfacht, was eine Optimierung des Produktes mit sich bringt. Jeder PDL-Boden wird über der Basisfarbe und dem Druck mit Korund und Lacksystemen für Glätte und Härte endbehandelt. Die letzte Härteschicht bildet gleichzeitig die Oberflächenstruktur.


Wie verlege ich Parkett?

Eine wichtige Frage - wie verlege ich Parkett? Natürlich mit den Fachleuten von Parkett-kempten.de!

Aber natürlich wollen wir Ihnen zeigen, wie es richtig geht. Machen Sie sich ein Bild von Antwort zur Frage "Wie verlege ich Parkett richtig?" Das Video aus dem Bereich holzSpezi-Wissen zeigt Ihnen anschaulich, wie es geht. 

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Mit der Natur im Einklang: Parkettböden und die positiven Eigenschaften von Holz

Alle diejenigen, die sich ein besonders natürliches Wohngefühl wünschen, verwenden bei der Einrichtung ihrer vier Wände vorwiegend natürliche Materialien. Parkettboden erfreut sich als robuster und gleichzeitig naturbelassener Bodenbelag wachsender Beliebtheit. Die charakteristische Eigenschaft von Holz ist schließlich seine Fähigkeit „zu atmen“ – und das kann es nicht nur als Baum draußen in der Natur, sondern auch als Parkett im trauten Heim. Bodenbeläge aus Echtholz unterstützen das eigene Wohlbefinden, denn sie regulieren das Raumklima auf völlig natürliche Weise.

2019_GI-929472744_Massivholzdielen_MS.jpg2019_GI-866139638_Parkettboden_MS.jpg2019_GI-699928844_Parkettboden_MS.jpg

Holzparkett reguliert das Raumklima

„Das Naturmaterial filtert Wasserdampf aus der Umgebungsluft und gibt die Feuchtigkeit falls nötig wieder ab. So entsteht ein wohltuendes Raumklima. Je höher die Luftfeuchte im Raum ist, desto stärker entwickelt sich auch die Holzfeuchte“, weiß man bei aus . „Gerade in den Sommermonaten nimmt das Volumen des Parkettbodens zu – mit dem bloßen Auge ist dieser Effekt allerdings kaum zu erkennen“, so . Werden in den kalten Wintermonaten die Zimmer stark beheizt, sinkt auch die Luftfeuchtigkeit im Raum und der Holzfußboden reichert die Raumluft mit zuvor gespeichertem Wasser an. Sinkt die Holzfeuchte über mehrere Tage, können kleine Fugen im Belag entstehen. Nimmt der Boden jedoch erneut Wasserdampf auf, schließen sich diese Einrisse wieder selbstständig.

„Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit kann dabei nicht nur den kostbaren Holzfußboden austrocknen, sondern auch die Atemwege und Haut der Bewohner. Empfehlenswert ist eine Raumfeuchte, die zwischen 50 und 60 Prozent liegt. Die durchschnittliche Raumtemperatur sollte etwa 20 bis 22 Grad Celsius betragen. Luftbefeuchter in diversen Ausführungen unterstützen das Raumklima zusätzlich. Bei der Vermeidung von Fugen im Parkett und vor allem für die Gesunderhaltung der Bewohner spielt das richtige Raumklima eine wesentliche Rolle. Die optimalen Wohnbedingungen beugen Erkältungskrankheiten und Heiserkeit effektiv vor. Wer sich für naturbelassene Holzfußböden entscheidet, profitiert so in mehrfacher Hinsicht“, so Fachmann .

 

Parkett kaufen in den verschiedensten Varianten

Beim Fachmann in erfährt man: „Holzdielen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Besonders hochwertig ist der Holzboden aus Massivholz. Naturliebhaber bekommen ihren rustikalen Schiffsboden beispielsweise als Fertigparkett mit fertig behandelter Oberfläche oder als 2-Schicht-Parkett bzw. 3-Schicht-Parkett. Mehr-Schicht-Parkett ist eine interessante Option für alle, die sich zwischen Massivparkett und Laminat nicht entscheiden können. Klicksysteme machen das Parkett günstig. Dieses muss nicht verklebt werden, allerdings besteht nur die oberste Schicht von zwei Millimetern aus Holz. Unter der Holzschicht befindet sich eine fest verleimte und verpresste Absperr- und Trägerschicht. Klicksystem-Parkett lässt sich einfach verlegen, ist relativ formstabil und austauschbar.“ Beim Umzug können solche Parkettelemente auch einfach mitgenommen werden. Im Gegensatz zum Massivparkett kann die nur zwei Millimeter starke Oberfläche allerdings nicht abgeschliffen werden.

in berät weiter: „Fußböden aus massiven Hölzern wie Lamellen-, Tafel-, Stab- oder Mosaikparkett sind für alle ebenen, trockenen und festen Untergründe geeignet. Das Raumklima beim Parkett verlegen sollte idealerweise der mittleren Raumfeuchte entsprechen. So beugen Anwender einer späteren Formveränderung des Holzes vor. Schließlich gehören das Quellen und Schwinden zu den charakteristischen Eigenschaften des naturbelassenen Werkstoffs. Während der Heizperiode trocknet der Holzboden aus und schwindet. In den Sommermonaten nimmt der Boden überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf und quillt. So können zwischen den einzelnen Elementen des Parketts kleine Unregelmäßigkeiten entstehen. Typisch für natürliche Böden ist außerdem, dass die verschiedenen Holzarten ganz unterschiedlich auf Veränderungen der Raumfeuchte reagieren. Dabei strahlen alle Arten von Holzböden Wärme aus. Allein diese Eigenschaft kann bereits ein angenehmes Wohnklima schaffen und das Wohlbefinden der Bewohner positiv beeinflussen. Neben der Feuchtigkeitsregulierung absorbiert der natürliche Bodenbelag zudem Schadstoffe wie beispielsweise Zigarettenrauch.“

Parkettboden: Alle Vorteile auf einen Blick


in : „Parkett ist ein echtes Naturprodukt und keine Fototapete mit Holzmotiv. Parkett aus Massivholz besteht vollständig aus Holz. Gerade die Variante aus Massivholz bietet die ganze Bandbreite der Natur mit ihren unterschiedlichen Maserungen und Farben. So ist jeder Parkettboden immer ein Unikat. Weitere Vorzüge sind:

  • Parkettböden sind strapazierfähig und besonders langlebig
  • Fußböden aus Holz sind zeitlos modern
  • Holzböden sind angenehm fußwarm
  • mit Fußböden aus Holz kommt die Natur in die eigenen vier Wände
  • Holz überzeugt durch seine lärmdämmenden Eigenschaften
  • Parkettböden sind pflegeleicht und hygienisch
  • Holzböden besitzen nur eine geringe elektrische Leitfähigkeit

 

Parkett: Massives Holz für mehrere Generationen

Bei in weiß und empfiehlt man: „Fachbetriebe können Massivholzdielen mehrfach abschleifen und wieder neu versiegeln. Damit sehen die naturbelassenen Böden nach kurzer Zeit wieder aus wie neu. Die Landhausdiele wird so zu einem besonders langlebigen Bodenbelag, an dem mehrere Generationen ihre Freude haben können. Kleine Schäden wie Stoßverletzungen oder Kratzer kann der Fachbetrieb beim Schleifen und Versiegeln mühelos beseitigen.“ Fußböden aus Holz laden sich außerdem kaum elektrostatisch auf. Elektroausfälle lassen sich dank des elektrischen Widerstands des Holzes verhindern. Die Leitfähigkeit des Bodens ist allerdings hoch genug, um eine elektrostatische Entladung über den Menschen zu vermeiden. Wer sich naturbelassene Materialien für sein Zuhause wünscht, kommt an Parkettböden nicht vorbei.

aus ist Ihr Experte in der Region rund um im Bereich Boden & Parkettboden und berät Sie gern kompetent und umfassend zum Thema Parkettböden und deren Verlegung.